WS8: Physical Computing im Informatikunterricht am Beispiel einer interaktiven LEGO-Stadt

Dieser Workshop wird nur am Vormittag angeboten.

Mareen Przybylla, Andreas Grillenberger

Physical Computing ist das kreative Gestalten und Entwickeln interaktiver Objekte und Installationen. Interaktive Objekte kommunizieren über Sensoren (z.B. Lautstärkemesser, Helligkeitssenoren) und Aktoren (z.B. Servomotoren, LEDs) mit Menschen und der “analogen Welt”. Thematisch bieten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu eingebetteten Systemen, Robotik, Cyber-Physischen Systemen und Ubiquitous Computing - allesamt Technologien die in enger Verbindung mit Schlagwörtern wie dem "Internet of Things" oder "Industrie 4.0" eine Rolle spielen. Physical Computing ermöglicht Lernenden, konkrete, greifbare Produkte der realen Welt zu erschaffen, die ihrer eigenen Vorstellung entstammen und die sie mit Stolz anderen vorführen und mit ihnen diskutieren können. Dieser Ansatz passt perfekt zum konstruktionistischen Lernen, welches das Erschaffen persönlich relevanter Artefakte als Kernidee fokussiert. Im Workshop lernen Sie verschiedene geeignete Hard- und Software sowie beispielhafte Ansätze zur Umsetzung im Unterricht kennen. Sie werden anhand von Beispielen verschiedene Möglichkeiten erkunden, wie die Informationsverarbeitung in eingebetteten Systemen und deren Interaktion mit der physischen Welt im Unterricht thematisiert werden können. Schließlich werden Sie das Zusammenspiel von Sensoren, Aktoren und Mikrocontrollern selbst erproben und eigene kleine Projekte erstellen, die sich zu einer interaktiven LEGO-Stadt zusammenfügen lassen.

Zielgruppe: Sek I/II

Links: 

Vorbereitung: Bitte bringen Sie einen eigenen Laptop mit vorinstallierter Software mit. Achten Sie einige Tage vor dem Workshop auf Installationshinweise hier auf der Webseite oder per E-Mail.